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Schornsteinfegermeisterschaft Berlin eG

Unsere Historie

Über uns

Historie von 1810 bis 2013

Durch das Edikt vom 2. November 1810 wurde die Gewerbefreiheit in Preußen eingeführt. Durch Lösen eines jährlichen Gewerbescheines konnte jedes Gewerbe in Preußen ausgeführt werden. Damit waren in Preußen die Kehrbezirke aufgehoben.

In einem Erlass des königlichen Ministerium des Inneren von 26. November 1822 heißt es aber, die Hausbesitzer sollen einen qualifizierten Schornsteinfeger wählen und der Regierung anzeigen,

„An Orten, wo den Hausbesitzern die eigene Reinigung der Schornsteine nachzulassen, und wo dies schon bisher geschehen ist, soll polizeiliche Kontrolle stattfinden.“

Durch das Gesetz von 1869 konnten Genossenschaften für Schornsteinfegermeister gegründet werden. Ihre Hauptaufgabe war die gerechte Verteilung der Kehrarbeit, um das unwürdige Arbeitssuchen und den unlauteren Wettbewerb zu verhüten, aber auch die Sicherung der Witwen. Die Arbeit in den Kehrbezirken war Genossenschaftsarbeit.

Nach dem Zusammenschluss der norddeutschen Staaten unter der Führung Preußens wurden aufgrund der Reichsgewerbeordnung vom Januar 1869 Kehrbezirke wieder eingerichtet. Durch Anordnung des Magistrats wurde in einer Versammlung aller Meister der Bezirksschornsteinfegermeister Friedrich Kohldrack als Obermeister und der Bezirksschornsteinfegermeister Wilhelm Faster als Stellvertreter ernannt. Infolge der schweren Erkrankung Kohldracks übernahm der Bezirksschornsteinfegermeister Anton Menzel die Geschäfte im Berliner Schornsteinfegerhandwerk.

1872 

Unter Leitung von Anton Menzel wurden die Genossenschaften

  • Louisenstädtische Schornsteinfeger-Meisterschaft
  • Königstädtische Schornsteinfeger-Meisterschaft
  • Alt-Berliner Schornsteinfeger-Meisterschaft
  • Spandauer und Friedrich-Wilhelmstädtische Schornsteinfeger-Meisterschaft
  • Friedrichstädtische Schornsteinfeger-Meisterschaft

in das Genossenschaftsregister eingetragen und in der Vossischen Zeitung veröffentlicht. 

1879 

Durch den Abschluss eines Kartellvertrages am 5. März bildeten vier Genossenschaften einen Zentralverband. Die Alt-Berliner Schornsteinfeger-Meisterschaft hatte bereits im März 1873 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. Die Kehrarbeit eines jeden Genossen war Genossenschaftsarbeit, dass heißt Eigentum der Genossenschaft. Die Verteilung zum Beispiel des Zugewinns durch Neubauten oder auch des Verlustes durch Abriss, der Nachlassarbeit verstorbener Genossen oder der Arbeit der Mitglieder, die sich zur Ruhe setzten, erfolgte aufgrund spezieller Listen, der Kehrverträge, Geschäftsbücher und des polizeilichen Kehrbuches durch den Zentralverband. In Abstimmung mit dem Gewerk und den Behörden sollten Neubestellungen nur bei Sterbefällen und bei Erstellung von 230 Neubauten erfolgen.

1921 

Erfolgte die Umwandlung der Genossenschaften in Genossenschaften mit beschränkter Haftung. Mit der Einführung der Einheitskehrbezirke entfiel die ursprüngliche Aufgabe, die Genossenschaftsarbeit zu verteilen. Die neue Aufgabe der Genossenschaften bestand darin, den neu bestellten Mitgliedern zinsgünstige Kredite zu geben.

1942 

Es erfolgte die Verschmelzung der vier Genossenschaften unter dem Namen Schornsteinfegermeisterschaft Berlin-Brandenburg egmbH.

1965 

Durch die Initiative des Innungsvorstandes wurde das Haus in der Westfälischen Straße 87 in Wilmersdorf durch Ausgabe von Hausanteilsscheinen erworben.

1975 

Bedingt durch die veränderten politischen Verhältnisse wurde die Schornsteinfegermeisterschaft Berlin-Brandenburg eGmbH zur Schornsteinfegermeisterschaft Berlin eG. Die Aufgaben der Schornsteinfegermeisterschaft Berlin eG waren zunächst die Beschaffung von Werkzeugen, Arbeitskleidung und Waschmittel.

1978 

Wurde ein moderner Vergleichsprüfstand für Messgeräte eingerichtet.

1989 

Erweitertung des Vergleichsprüfstandes. Hier können alle Messgeräte für die Überprüfung von Öl- und Gasfeuerstätten der Schornsteinfegerbetriebe überprüft und kalibriert werden. Es werden auch Spezialgeräte für die Dichtheitskontrolle und der Staubmessung den Genossen zur Miete angeboten. Durch das neue Aufgabengebiet der Energieberatung werden auch Messgeräte für die Energetische Wärmebilanz oder für die Thermographie ebenfalls angeboten.

2010 

Die technische Prüfstelle der Schornsteinfeger-Innung in Berlin, die von der Schornsteinfegermeisterschaft Berlin eG bewirtschaftet wird, wurde als anerkannte Prüfstelle für die Überprüfung von geeigneten Messgeräten für die Durchführung von Immissionsschutzmessung durch die Landesregierung anerkannt.

2013 

Die Schornsteinfegermeisterschaft Berlin eG geht neue Wege mit dem erweiterten Angebot im Onlineshop www.sfmb-shop.de und bietet den Schornsteinfegermeistern 24 Stunden am Tag die Möglichkeit des bequemen Onlineshoppping.

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